Montag, 24. Juli 2017

Dividende iShares STOXX Global Select Dividend 100 UCITS ETF (DE)

Seit einer Woche sitze ich nun auf den 45,90 Euro, die mir iShares letzte Woche überwiesen hat. Leider komme ich erst jetzt mal dazu, darüber zu schreiben, das Internet hier im Urlaub hat gerade einen Lauf...


45,90 Euro sind ein ganzes Stück mehr als noch letztes Jahr um diese Zeit. Der ETF ist in dieser Zeit von Deutschland nach Irland umgezogen und scheinbar wurde da etwas steuerliches falsch berechnet, was sich nun für die (deutschen?) Anteilbesitzer auszahlt. Genauer weiss ich es auch nicht, ich hoffe nur, dass das alles gedeckt ist und es später kein böses Erwachen gibt.

Damit kommt dieser ETF auf eine 12-Monatsrendite von über 5,5%. Ganz ordentlich, zumal es wahrscheinlich dann auch im Oktober noch ein Plus geben wird.

Insgesamt bin ich dann bei 714,12 Euro Dividendeneinnahmen im Monat Juli. Ende des Monats kommen wie immer noch etwa 30 Euro von Gladstone, dann ist mein zweitbester Monat dieses Jahres auch schon rum. Und es kommen wieder die schwächeren Monate. Aber dazu dann mehr in meinem Monatsüberblick.

Dienstag, 18. Juli 2017

Neues Dividendenjahresziel dank Steuern

Das wird wieder mal so ein Blogartikel, bei dem ich anfangs nicht so genau weiss, wie er endet und ich schreibe mehr, um meine Gedanken zu sortieren. Sorry dafür. Obwohl ich eigentlich doch vorschreibe, denn das Internet geht hier im Ausland mal wieder nur sporadisch und so muss ich den Texteditor bemühen und kopiere das später wieder in den Blogger-Editor...

Worum geht es? Für dieses laufende Jahr 2017 habe ich mir vorgenommen, etwa 2400,- Euro an Dividenden (/bzw. auch Zinsen) zu erwirtschaften. Normalerweise rechne ich die immer nach Steuern und Abgaben zusammen, weil ich nur das sehen möchte, was letzten Endes bei mir ankommt. Allerdings stehe ich momentan kurz vor erreichen dieser Schwelle und muss feststellen, dass die angepeilten 2400 Euro eigentlich nur Fake sind, weil ich etwas nicht bedacht oder sagen wir besser: neu gelernt habe.

Dass es verschiedene Steuertöpfe gibt wusste ich schon länger und auch dass man nur gleichartige Gewinne und Verluste (z.B. aus Aktienverkäufen) miteinander verrechnen kann. Also dass man z.B. keine Dividendeneinnahmen mit Verlusten aus Aktienverkäufen verrechnen kann. Da es ja keine negativen Dividenden gibt (zumindest nicht, dass ich wüsste), dachte ich also, dass ich meinen normalen Freibetrag mit Dividenden ausschöpfe und danach eben die normalen Abzüge habe.

Nun gibt es jedoch ein recht frisches Grundsatzurteil, nach dem Gewinne und Verluste aus Optionsgeschäften  (nicht sicher, ob allgemein Derivate) steuermindernd wirksam werden. Ein anonymer Kommentator hat mir da neulich einen Link geschickt.

Fakt ist jedenfalls, dass ich tatsächlich neulich etwa 1600,- Euro Verluste durch Optionen hatte, mit denen ich den Dax auf Verluste absichern wollte. Nachdem der Crash ja nun nicht kam, wurden die wertlos. Naja, ich konnte noch etwa 12 Euro sogar netto erlösen. Aber die Kohle war weg - dachte ich zumindest.

Tatsächlich wird dieser Verlust nun jedoch mit den Erlösen aus den Dividenden wieder gutgeschrieben, der Betrag dürfte sogar bis Jahresende reichen. Mein Ziel habe ich dadurch aber viel früher erreicht als vorgesehen, einfach dadurch, dass ich ja ein Nettoziel vorgegeben habe und nun mit Bruttodividenden rechne.

Ich habe mir ausgerechnet, dass mein Netto-Dividendenziel unter Berücksichtigung des Freibetrages etwa 3000 Euro Bruttodividende bedeutet. Für dieses Jahr kann ich damit umgehen, aber die Vergleichbarkeit zu früheren und kommenden Jahren ist dadurch nicht mehr gegeben - was tun?

In den letzten (naja anderthalb) Jahren habe ich hier im Blog und in meiner Excel-Liste ja nur die Nettowerte angegeben, eigentlich müsste ich jetzt alle Werte zurückrechnen und die Abgeltungssteuer/Soli wieder abziehen, aber das entspricht ja nicht der Realität. Die alten Werte auf Brutto hochrechnen ist auch nicht richtig, weil das Geld so nie bei mir ankam.

Und wenn ich diesen Optionsschein-"Hack" nächstes Jahr wieder mache, ist nicht ausgeschlossen, dass der Verlust erst Ende des Jahres  realisiert wird und ich in der Zwischenzeit doch Steuern/Soli zahle aber später wieder gutgeschrieben bekomme. Dasurch sieht es aus, als ob die Dividende abgenommen hätte - das wird ja immer komplizierter...

Tja, während ich hier so schreibe kommt der Stoiker in mir wieder durch: Ich schätze, das beste wird sein, dass ich alle Werte so aufschreibe, wie sie hier bei mir ankommen, das lässt sich nachträglich auch am besten nachvollziehen. Wenn ich Steuergutschriften bekomme, trage ich die als solche in meinem Depot ein, ohne sie den einzelnen Dividendenerträgen nachträglich zuzuordnen.

Meine Dividendenziele werde ich dann jeweils als Brutto- und Nettodividende setzen und unterjährig schauen, ob ich irgendwo dazwischen liege, das Endergebnis muss ich mir am Jahresende manuell ausrechnen. Da freue ich mich schon drauf ;-) Und die Dividendenrendite muss ich ja dann auch noch irgendwie anpassen - das wird lustig...

Bäh, echt kompliziert das Ganze. Wenn Du meine Gedanken einigermaßen nachvollziehen konntest - super! Ideen und Vorschläge nehme ich gerne als Kommentare :-)

Sonntag, 16. Juli 2017

Dividenden Deka DaxPlus und Deutsche Rohstoff AG

Diese Woche sind zwei Dividendenzahlungen bei mir eingegangen, über ich ich hier zusammengefasst berichten möchte.

Zum ersten kam der ETFL23 aka Deka Daxplus letzten Montag mit der Stolzen Summe von 439,20 Euro. Da habe ich ja im Februar zuletzt aufgestockt. Jeder Anteil hat hier 4,88 Euro abgeworfen, brutto versteht sich. Die 12-Monatsrendite beträgt hier gute 6,1%, ebenfalls brutto, weil ich ja noch vom Freibetrag zehre, bzw. einem Optionsscheinverlust. Das muss ich nochmal gesondert kommentieren, wenn ich Zeit habe.

Die Deutsche Rohstoff AG kam am Mittwoch mit 120,- Euro auf meinem Konto an. Auch hier habe ich kürzlich erst nachgekauft als der Preis weiter gefallen ist. Zusammen liegt die Rendite bei etwa 2,8%.

Insgesamt habe ich diesen Monat also bereits 668,62 Euro bekommen gegenüber 409 Euro im Juli letzten Jahres. Das wirkt beeindruckender als es eigentlich ist, denn um die Steuern bereinigt sind das nicht mal 500 Euro. Immer noch schön, aber ich muss mir da etwas ausdenken, wie ich das in Zukunft vergleichbar mache.

Jetzt fehlen nur noch Gladstone und mein anderer Dividenden-ETF: iShares STOXX Dividend 100 für diesen Monat.

Freitag, 14. Juli 2017

Kauf Gilead

Während alle noch auf den Crash warten, kaufe ich einfach mal eine neue Position Aktien.

Eigentlich hatte ich Prospect Capital im Visier und eine entsprechende Order auch schon seit ein oder zwei Wochen laufen. Diese wurde jedoch mehrmals nur knapp nicht abgeholt. Nun habe ich mir aber nochmal die Zahlen angeschaut und bin doch etwas skeptisch geworden, ob das ein gutes Investment sei. Kaufen hätte ich sie wollen wegen der hohen Dividendenrendite, viele andere Blogger haben sie auch im Depot und das gibt dann ja auch etwas Nestwärme und dann ist da ja noch die monatliche Auszahlung.
Natürlich sind das keine Kriterien, nach denen man seine Aktien auswählen sollte, daher bin ich froh, nochmal in die Zahlen geguckt zu haben: Die hohe Ausschüttungsquote kann man noch verargumentieren, wenn die Dividende aus dem Cash-Flow gezahlt wird (oh je, jetzt höre ich mich schon an wie so ein Finanzguru...), die hohe Verschuldung aber sind für eine Crashphase nicht so super. Und die steigenden Zinsen in Amiland sind auch nicht gut fürs Geschäft, wie ich irgendwo lesen konnte.
Alles in allem denke ich, dass ich hier nicht glücklich würde. Ich will PSEC ja jetzt auch nicht schlecht machen, aber ich warte jetzt mal ab, ob so ein Crash kommt und ich vielleicht unter 5,- EUro einsteigen kann. Wobei die 5 Euro nicht irgendwie errechnet sind sondern einfach mein Bauchgefühl darstellen. Jedenfalls habe ich kurzerhand die Order wieder storniert.

Alternativen finde ich im Pharmasektor, hier denke ich, wird in Zukunft noch einiges passieren, einfach weil die Leute immer älter und eben auch krank werden dabei. Im Blick habe ich da seit einiger Zeit Amgen und schon länger auch Gilead. Vor kurzem ist auch noch Allergan dazugekommen. Amgen und Allergan beobachte ich weiter, Gilead habe ich heute gekauft (wie der Titel des Beitrags ja schon vermuten lässt ;-)

Gilead wurde mir schon vor Ewigkeiten empfohlen, also Mitte bis Ende 2015 etwa, als ich begann, mich für Aktien und Dividenden zu interessieren. (Gefühlt) jeder zweite Blogger, den ich las berichtete von diesem grandiosen Unternehmen, toller Chart, super Unternehmensführung, fantastisch aufgestellt, brilliante Aussichten: Wachstumswert eben.
Immer wenn ein Wert so gehypet wird, werde ich skeptisch und so ließ ich lieber die Finger davon, zumal gerade erst mit Dividendenzahlungen begonnen wurde und Wachstumswer heißt dann ja auch, dass  man die wieder verkaufen muss. Glück gehabt, denn seit etwa einem Jahr stagniert der Wert der Aktie und der Grund ist, dass man ein Medikament verkauft, das die Krankheit (Hepatitis) nicht nur lindert, sondern heilt.
Hurra sollte man schreien, kriegt man nicht von jedem Impfgegner und Esoteriker vorgehalten, dass das Gegenteil der Fall sei und dass die böse Pharmaindustrie die Patienten nur von sich abhängig machen möchte? Nun ja, es ist natürlich gut möglich, dass die Heilung nicht beabsichtigt war sondern ein blöder Zufall. Egal. Fakt ist nun aber, dass die Patienten geheilt werden und das Medikament nicht mehr benötigen und dass deshalb die Verkaufszahlen und Gewinne sinken. Finden natürlich auch die Aktionäre blöd, weshalb die Aktie nur noch so daherdümpelt.

Aber nun bin ich ja da und habe mir 33 Anteile gekauft für 61,30 Euro das Stück nach Gebühren, insgesamt 2022,98 Euro.

Für Gilead spricht, dass die Aktien mittlerweile sehr günstig ist, Die Dividendenrendite ist mit knapp über 3% OK, die Ausschüttungsquote sehr gering (darf gerne erhöht werden). Außerdem sitzt man auf einem riesigen Berg Kohle für eine Übernahme, die bestimmt bereits im Hinterstübchen Dingfest gemacht wird. Dass dieser Zukauf schon länger auf sich warten lässt werte ich positiv, weil man eben nicht einfach irgendein Unternehmen kaufen möchte.
Ich vertraue hier also auch ein wenig auf die Unternehmensführung, die ja in der Vergangenheit auch Gutes geleistet hat und dass sich die Aktie in nächster Zeit etwas erholt. Zumindest die Dividende darf gerne weiter gezahlt und erhöht werden :-)
Möglicherweise werde ich sogar einen Teil meiner Novo Nordisk gegen Gilead tauschen, wenn deren Kurse mir irgendwie genehm sind. Das entscheide ich aber, wenn es soweit ist.

Freitag, 7. Juli 2017

Dividende WCM

WCM hat heute zum ersten Mal Dividenden gezahlt, es gab gleich 10 Cent pro Aktie und da ich 850 Stück davon habe, wurden mir 85 Euro überwiesen. Damals habe ich nur knapp über 2000,- Euro bezahlt, so dass sich eine Dividendenrendite von 4,23% für mich ergibt. Abgesehen davon hat die Aktie mit über 30% plus sehr gut Performt.

Aber wie geht es nun weiter mit WCM?

Man hat mir angeboten für je 23 WCM-Aktien 4 TLG Immobilien-Aktien einzutauschen. Mit diesem Umtauschverhältnis konnte ich mir nun ausrechnen, dass das momentan (hängt ja vom TLG-Aktienkurs ab) etwa 3,09 Euro entspricht. Ich bekäme dafür 144 TLG-Aktien und 22 WCM würden dann wahrscheinlich bar entrichtet (vermute ich) - abzgl. Abgeltungssteuer (vermute ich ebenfalls).

Wenn ich die WCM jedoch verkaufen würde, müsste ich Abgeltungssteuer zahlen und würde dafür keine 144 TLG bekommen, so gesehen ist das natürlich kein schlechtes Angebot (zum Momentanen Kurs natürlich).

Will ich nun jedoch meine WCM gegen eine mir unbekannte TLG Immobilien eintauschen? Umgekehrt muss ich mich dann aber auch fragen lassen, wie sehr ich denn eigentlich meine WCM kenne? So gesehen ist es dann eigentlich egal und da TLG auch Dividende auszahlt, bekomme ich sogar eine ähnliche Dividendenrendite.

Da die Übernahme ziemlich sicher kommt, sehe ich also eigentlich keine Alternative als mitzugehen.

Naja, es gibt da noch den spekulativen Ansatz: Angebot ablehnen und auf ein besseres hoffen, das auch ablehnen, mich später per Squeeze Out zwangsauszahlen lassen und darauf hoffen, dass jemand klagt und noch eine Nachzahlung herausschlägt, die dann auch für die anderen Aktionäre gilt. Gibt wohl Firmen, die sich auf so was spezialisiert haben.

Ich tendiere während des Schreibens dazu, auf das bessere Angebot zu hoffen und das dann anzunehmen, aber ich kann auch nicht im geringsten abschätzen, ob es ein solches überhaupt geben wird. Die könnten ja auch ihre Anteilsmehrheit nehmen, das Unternehmen von der Börse nehmen und schauen, was für ein doofes Gesicht ich dann mache...

Irgendwie zu viel Spekulation für mich, Es ist glaube ich noch Zeit, das zu entscheiden, ich warte damit bis nach dem Urlaub.